๐ƒ๐ข๐ž ๐–๐ž๐ฅ๐ญ ๐ฐ๐ข๐ซ๐ ๐ง๐ข๐ž ๐ฆ๐ž๐ก๐ซ ๐ฌ๐จ ๐ฅ๐š๐ง๐ ๐ฌ๐š๐ฆ ๐ฌ๐ž๐ข๐ง ๐ฐ๐ข๐ž ๐ก๐ž๐ฎ๐ญ๐ž

๐ƒ๐ข๐ž ๐–๐ž๐ฅ๐ญ ๐ฐ๐ข๐ซ๐ ๐ง๐ข๐ž ๐ฆ๐ž๐ก๐ซ ๐ฌ๐จ ๐ฅ๐š๐ง๐ ๐ฌ๐š๐ฆ ๐ฌ๐ž๐ข๐ง ๐ฐ๐ข๐ž ๐ก๐ž๐ฎ๐ญ๐ž

Wir blicken auf 300.000 Jahre Homo Sapiens zurรผck. Doch die echte Beschleunigung ist ein Phรคnomen unserer Zeit und sie folgt einem Gesetz, das unser Gehirn systematisch unterschรคtzt.

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Viele glauben, die Digitalisierung begann mit dem iPhone oder dem Internet. Tatsรคchlich legen wir seit Jahrhunderten das Fundament:- 17. Jahrhundert: Leibniz entwickelt die binรคre Logik.- 19. Jahrhundert: Lochkarten steuern Webstรผhle; Babbage entwirft die erste programmierbare Maschine.- 20. Jahrhundert: Der Transistor macht Computer massentauglich; das Internet vernetzt die Welt.Was wir heute erleben (KI, Cloud, IoT), ist nicht einfach "neue Technik". Es ist das Erreichen der kritischen Masse auf einem exponentiellen Schachbrett.

๐ƒ๐š๐ฌ ๐‘๐ž๐ข๐ฌ๐ค๐จ๐ซ๐ง-๐๐ซ๐ข๐ง๐ณ๐ข๐ฉ ๐ฎ๐ง๐ ๐ฎ๐ง๐ฌ๐ž๐ซ๐ž ๐ˆ๐ง๐ญ๐ฎ๐ข๐ญ๐ข๐จ๐ง
Kennst du die Legende vom Schachbrett? Ein Reiskorn auf dem ersten Feld, zwei auf dem zweiten, vier auf dem dritten. Was harmlos beginnt, endet beim 64. Feld mit einer Menge, die die gesamte Weltproduktion รผbersteigt.

๐ƒ๐š๐ฌ ๐๐ซ๐จ๐›๐ฅ๐ž๐ฆ: Wir Menschen denken linear. Wir erwarten, dass von heute auf morgen nur kleine Schritte passieren. Doch technologische Entwicklung verdoppelt sich. Wir befinden uns lรคngst in der zweiten Hรคlfte des Schachbretts, wo die Sprรผnge fรผr unsere Intuition "unvorstellbar" groรŸ werden.

๐ƒ๐š๐ฌ "๐๐จ๐ข๐ฅ๐ข๐ง๐  ๐…๐ซ๐จ๐ " ๐’๐ฒ๐ง๐๐ซ๐จ๐ฆ ๐๐ž๐ซ ๐–๐ข๐ซ๐ญ๐ฌ๐œ๐ก๐š๐Ÿ๐ญ
Wie der Frosch im langsam erhitzten Wasser passen wir uns oft zu gemรคchlich an. Wir spรผren die Wรคrme der Verรคnderung, bleiben aber sitzen, bis das Wasser kocht.- Unsere Bildungssysteme lehren noch oft fรผr eine statische Welt.- Unternehmen zรถgern bei der radikalen Neugestaltung ihrer Prozesse.- Lebenslanges Lernen wird oft noch als "Extra" behandelt, statt als integraler Bestandteil des Berufsalltags.

๐–๐š๐ฌ ๐ฐ๐ข๐ซ ๐๐š๐ซ๐š๐ฎ๐ฌ ๐ฅ๐ž๐ซ๐ง๐ž๐ง ๐ฌ๐จ๐ฅ๐ฅ๐ญ๐ž๐ง: ๐•๐จ๐ฆ ๐‘๐ž๐š๐ ๐ข๐ž๐ซ๐ž๐ง ๐ณ๐ฎ๐ฆ ๐†๐ž๐ฌ๐ญ๐š๐ฅ๐ญ๐ž๐ง
Wenn Maschinen zunehmend Aufgaben รผbernehmen, die bisher uns vorbehalten waren, mรผssen wir die Kernfragen neu stellen:1. Wie definieren wir Sinnstiftung, wenn Arbeit sich radikal wandelt?2. Wie organisieren wir Einkommen und Konsum in einer automatisierten Wirtschaft?Die Geschwindigkeit wird nicht mehr abnehmen. Wir kรถnnen nicht darauf warten, dass die Entwicklung pausiert, damit wir aufholen kรถnnen. Wir mรผssen das Lernen zum permanenten Zustand machen - individuell und institutionell.

Wo auf dem Schachbrett stehen wir deiner Meinung nach gerade? Haben wir den "Weckruf" bereits gehรถrt, oder genieรŸen wir noch das warme Wasser?

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